Das Licht spiegelt sich in den Gläsern, bricht. Besteck klirrt gegen den Tellerrand. Man unterhält sich, man lacht, jeder hat was zu erzählen.

Ein Samstagmittag. Ein Empfang. Und doch nicht irgendeiner: An den Tischen im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei sitzen an diesem Tag die wichtigsten Menschen aus dem Land: die Bürger.

Und nicht irgendwelche, sondern 100 Menschen, die ein Ehrenamt innehaben. 100 Menschen, die etwas bewegen. Die unzumutbare Zustände nicht hinnehmen. Die helfen. Die sich für andere einsetzen. Bei der Feuerwehr, bei sozialen Diensten, in Kultur, Politik und Sport.

100 Ehrenamtler, die stellvertretend für „Hunderttausende“ stehen, wie Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) betont. „Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass Brandenburg ein tolerantes, buntes und vielseitiges Land ist“, sagt er.

„Sie geben der Gesellschaft Halt“, hebt Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD) hervor.

Dass sich viele Freiwillige auch im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit engagieren, betonen Fritsch und Platzeck in diesem Jahr besonders – angesichts Rechtsterrorismus' und NPD-Verbotsdebatte.