Das entspreche etwa einem halben Prozent der Wälder im Land. Die Gebiete dürften in dieser Zeit nicht betreten werden, erklärte ein Sprecher. Die Schädlingsbekämpfung beginnt am kommenden Donnerstag und dauert bis Ende Mai. Betroffen sind die Landkreise Elbe-Elster, Dahme-Spreewald, Havelland, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming .

Der Landesverband des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) kritisierte die Bekämpfungsaktion. Zwei der drei eingesetzten Giftstoffe seien "chemische Keulen", sagte Sprecher Axel Kruschat. Die Insektizide würden auch nur kurzfristig helfen. Außerdem könnten Insekten Resistenzen entwickeln. Kruschat warnte zugleich davor, die Wälder in den betroffenen Gebieten zu betreten.