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Hopfenbauern fahren gute Ernte ein

Rund 2950 Tonnen grünes Gold wurden in diesem Jahr geerntet.
Rund 2950 Tonnen grünes Gold wurden in diesem Jahr geerntet. FOTO: dpa
Querfurt. Die ostdeutschen Hopfenbauern haben trotz der langen Trockenheit in diesem Jahr letztlich doch eine gute Erntemenge eingefahren. "Unsere Schätzungen wurden erreicht und sogar noch übertroffen", sagte der Vorsitzende des Hopfenpflanzerverbandes Elbe-Saale, Emil Berthold. dpa/kr

Rund 2950 Tonnen grünen Goldes wurden geerntet, 300 Tonnen mehr als im Vorjahr. Das Hopfenanbaugebiet Elbe-Saale umfasst rund 1450 Hektar Flächen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Es gilt nach der Hallertau in Bayern als das zweitgrößte seiner Art in Deutschland.

Hopfen sorgt beim Bier für den Geschmack, aber auch für den Schaum. Das Wetter habe wesentlichen Einfluss auf den Ertrag und die Qualität der Dolden. "Zum Glück hat es noch gerade rechtzeitig, Ende Juli, ordentlich geregnet", sagte Berthold. Der Großteil der Hopfenernte werde, nachdem die Dolden getrocknet, verpackt und versiegelt wurden, in der Hallertau weiterverarbeitet, um dann an die Bierindustrie verkauft zu werden.