Die Demonstration der „Hooligans gegen Salafisten“ soll am Brandenburger Tor stattfinden. Bei dem Anmelder handelt es sich laut RBB um einen Mann aus dem Sauerland, der zum Umfeld der Hooligans gehört.

Nach Einschätzung der Polizei ist derzeit aber völlig unklar, ob tatsächlich so viele Hooligans nach Berlin kommen. Der SPD-Innenpolitiker Tom Schreiber sprach von einer „Drohgebärde“, die nicht unbedingt der Realität entsprechen müsse.

Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte angekündigt, dass die Versammlungsbehörde ein Verbot prüfen werde. In Köln hatten sich am vorigen Sonntag 4500 gewaltbereite Hooligans mit Rechtsextremen versammelt und die Polizei angegriffen.