In den kommenden drei Monaten soll das Areal im Zentrum der Anlage mit Granit-Kleinpflaster belegt und für Veranstaltungen besser nutzbar gemacht werden. Während der gesamten Bauzeit bleiben die Gebäude der Burg erreichbar. Zugleich finden archäologische Grabungen auf dem Gelände statt. Fundamente eines Turmes und die Grundflächen eines achteckigen Röhrbrunnens werden nach Abschluss der Arbeiten durch eine besondere Pflasterung hervorgehoben.
Die Ortenburg wurde um das Jahr 1000 auf einem von der Spree umflossenen Felssporn vom Markgrafen von Meißen als Grenzfeste angelegt. Nach starken Zerstörungen im 30-jährigen Krieg wurde die Anlage in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts erhielt das Burgareal seine heutige bauliche Ausprägung. Der Freistaat investierte in die Ortenburg seit 1991 insgesamt rund 13 Millionen Euro. (ddp/mb)