Die Zahl der Übernachtungen in den sächsischen Tourismus-Betrieben ist im ersten Halbjahr wegen des Hochwassers leicht zurückgegangen. Das geht aus dem Sparkassen-Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) hervor, das am Freitag in Schneeberg vorgestellt wurde.

Demnach sank die Zahl der Übernachtungen in gewerblichen Betrieben und auf Campingplätzen im Vorjahresvergleich leicht um 0,3 Prozent auf 8,3 Millionen. Im bundesweiten Vergleich (-0,2 Prozent) nehme Sachsen damit einen soliden Platz im Mittelfeld ein.

In ganz Ostdeutschland gingen die Übernachtungszahlen im ersten Halbjahr um 1,4 Prozent zurück. Im Jahr 2012 wurde den Angaben zufolge mit 18,4 Millionen Übernachtungen ein überdurchschnittliches Plus von 6,1 Prozent verzeichnet. Nachdem auch das Frühjahr 2013 erfreulich begonnen habe, sei die Zahl der Übernachtungen dann aber flutbedingt im Juni um 6,8 Prozent eingebrochen.

In der besonders schwer vom Hochwasser betroffenen Sächsischen Schweiz seien die Übernachtungen um 32 Prozent zurückgegangen. Ein Plus konnten dagegen die Reiseziele Chemnitz (11,7 Prozent), Leipzig (6,6), Dresden (3,5) sowie das Sächsische Burgen- und Heideland (2,4) und Oberlausitz-Niederschlesien (0,1) verbuchen.