Bis 2009 werde es in der Mark weitere Zuwächse bei den Studentenzahlen geben, sagte Wanka. Danach sinke die Zahl allerdings wieder.
Die zusätzlichen Mittel vom Bund müssten vor allem für die weitere Stärkung der Lehre eingesetzt werden. Vorstellen könne sie sich unter anderem eine Verbesserung der Betreuungsrelation für die Studenten in den besonders stark nachgefragten Studiengängen. Laut Wanka studieren derzeit rund 41 500 junge Leute an den drei Universitäten und fünf Fachhochschulen sowie der Hochschule für Film und Fernsehen.
47 Prozent aller Studenten in Brandenburg kämen aus anderen Bundesländern. Gleichzeitig gebe es jedoch auch eine hohe "Exportquote." Etwa zwei Drittel der märkischen Abiturienten wählten ihren Studienplatz in einem anderen Bundesland, sagte Wanka. Das hänge vor allem damit zusammen, dass es in Brandenburg keine Studienplätze beispielsweise für Medizin oder Landwirtschaft gebe.
2007 wird nach Einschätzung von Wanka für die Hochschulen das bisher beste Jahr, was die finanziellen Rahmenbedingungen angeht. Nach dem vom Landtag Mitte Dezember beschlossenen Haushalt hätten Wissenschaft und Forschung weiterhin Priorität. (dpa/mb)