Insgesamt öffneten mehr als 400 märkische Denkmäler ihre Türen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gestern in Bonn. In diesem Jahr lautet das Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten". Brandenburgs Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) eröffnet den Tag in der Kirche St. Marien in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin). Bundesweit sind nach Angaben der Stiftung mit 9500 historischen Gebäuden so viele Denkmäler wie noch nie geöffnet.
In Brandenburg laden auch Einrichtungen, die in der Regel nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, zum Besuch ein. Dazu gehört zum Beispiel die Alte Kirche Golm. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert ist laut Stiftung das älteste durchgehend bewirtschaftete Gebäude der Stadt Potsdam. Besichtigt werden können auch das Kloster Stift zum Heiligengrabe (Ostprig nitz- Ruppin), die Dorfkirche Zernikow (Oberhavel) oder die Kirche zu Ribbeck (Havelland). Ausnahmsweise geöffnet ist auch der zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaute, 20 Meter hohe Gasometer in Bernau (Barnim).
Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 angeboten und von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Den Angaben zufolge sahen 2006 bundesweit mehr als vier Millionen Besucher die geöffneten Denkmäler.
Der Tag im Internet:
www.tag-des-
offenen-denkmals.de