1848) erinnert werden, teilte eine Museumssprecherin mit. Schiffseigner Peter Alker sei mit seinem Kaffenkahn von Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Schwielochsee (Dahme-Spreewald) unterwegs und mache Halt in Berlin. Museumsdirektor Dirk Böndel und der australische Botschafter Peter Tesch wollen Alker am Museum empfangen.

Nach Angaben der Sprecherin besaß Leichhardts Vater eine Flotte von Kaffenkähnen auf dem Schwielochsee im Spreewald. Dadurch sei er zu Wohlstand gekommen, was seinem Sohn wiederum ein Studium in Berlin und Reisen in andere, ferne Länder ermöglichte. Leichhardt war es 1844/1845 als erstem Menschen gelungen, Australien zu durchqueren. Seit seiner dritten Expedition im Jahr 1848 gilt er allerdings als verschollen. Auf dem Kontinent ist Leichhardt eine Legende.

Mit Kaffenkähnen wurden einst Waren und Baustoffe aus dem Umland nach Berlin transportiert. Im Deutschen Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg ist ein solcher Kaffenkahn aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt. Mit 32 Metern Länge ist das Wrack das größte Exponat.

Das Schiff, das am Mittwoch nun am Museum anlegt, ist der einzige originalgetreue Nachbau dieses Kahns.