Der 21-jährige Libanese soll nach Informationen des "Focus" Mitglied eines bislang noch nicht enttarnten islamistischen Netzwerks sein. Ob Verbindungen zur Hisbollah bestehen, wurde zunächst nicht bekannt.
Die Hisbollah habe Deutschland bislang als Ruhe- und Rückzugsraum genutzt, berichtet der Leiter des Essener Instituts für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik. "Es soll eine generelle Anweisung der Hisbollah-Führung gegeben haben, in der Bundesrepublik keine Gewalt anzuwenden."
Rund 900 Sympathisanten der Hisbollah leben nach Beobachtungen des Verfassungsschutzes derzeit in Deutschland , davon 350 in Nordrhein-Westfalen. (dpa/ta)