Eine Auswahl: Filme: Im Hollywood-Klassiker "Outbreak - Lautlose Killer" von 1995 (Regie: Wolfgang Petersen) bricht eine vom US-Militär für die biologische Kriegsführung entwickelte Ebola-Variante in der kalifornischen Provinz aus. Die von Dustin Hoffman und Morgan Freeman gespielten Offiziere kämpfen auf der Leinwand für das Überleben einer Kleinstadt, die zur Begrenzung der Epidemie ausgelöscht werden soll.

Im Science-Fiction-Drama "Ebola-Anschlag auf den Präsidenten" von 2001 (Regie: John Murlowski) wird der mächtigste Mann der Welt mit Ebola infiziert. Im Film wollen Terroristen von dem in einer Klinik isolierten Staatsmann 100 Millionen Dollar für ein rettendes Serum erpressen.

Bücher: In dem 2005 erschienenen Roman "Eisfieber" von Bestseller-Autor Ken Follett geht es um das an Ebola erinnernde Madoba-Virus. Der fiktive Todbringer wird von Gangstern aus einem Labor in Schottland gestohlen. Die Terroristen stranden in den winterlichen Highlands und nehmen die Bewohner eines isolierten Hauses als Geiseln.

In Tom Clancys Thriller "Befehl von oben" (1997) soll Ebola die USA verheeren. Dazu lassen Gangster eine in Afrika daran erkrankte Frau entführen und vervielfältigen den Erreger in einer Todesfabrik im Iran. Agenten schmuggeln dann bakteriologische Bomben in die USA.

Der im März erschienene Krimi "Treibland" des Hamburger Autors Till Raether holt die Seuche aus Afrika mitten in die Hansestadt. An Bord eines eingelaufenen Kreuzfahrtschiffes stirbt ein Passagier - wie sich später herausstellt am Ebola-Virus. Das Schiff mit Hunderten Menschen an Bord wird unter strenge Quarantäne gestellt - in Hamburg bricht Panik aus.