- Bund, Länder und Gemeinden verpflichten sich, jeweils ein Drittel der auf 12 Milliarden Euro veranschlagten Kosten zu übernehmen.

- Der Bund stellt zwischen 2008 und 2013 über ein Sondervermögen insgesamt 2,15 Milliarden Euro für die Ausbauinvestitionen bereit. Von 2009 bis 2013 an zahlt er mit steigenden Jahresbeträgen – von 100 Millionen bis 700 Millionen – insgesamt 1,85 Milliarden für die laufenden Betriebsausgaben. Nach 2013 bezuschusst der Bund dann jährlich mit 770 Millionen Euro die Kita-Betriebskosten.

- Die Länder stellen ihrerseits sicher, dass die Mittel des Bundes auch tatsächlich bei den Kommunen für die Kinderbetreuung landen. Sie stimmen auch zu, dass es ab 2013 einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder vom 1. bis zum 3. Lebensjahr gibt.

- Ein Betreuungsgeld für die Erziehung daheim soll es dem Bund-Länder-Beschluss zufolge auch geben. Über die Verbindlichkeit dieser Vereinbarung streiten vor allem CSU und SPD.