Er klagte gegen die sofortige Entlassung - bekam aber zunächst kein Recht. Das Verwaltungsgericht Cottbus teilte am Freitag mit, dass es die Einschätzung des Landes Brandenburg als Dienstherr bestätige, dass das Verhalten Zweifel an der charakterlichen Eignung des Beamten aufkommen lasse.

Es liege ein Missbrauch der Krankschreibung vor, hieß es. Der Mann hatte den Hindernislauf samt Tunnel, Stolperfallen, schlammigem Wasser und Schlammgraben bewältigt. Er landete demnach auf Platz 127 von rund 650 Teilnehmern. Als erschwerend wertete das Gericht, dass der Polizist anschließend seine Leistung unter Nennung seines Berufes in einem sozialen Netzwerk präsentierte. Die Schwere der Verfehlung rechtfertigt aus Sicht des Gerichts die sofortige Entlassung.

Der Gerichts-Beschluss ist noch nicht rechtskräftig und kann beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg noch angefochten werden.