Die Überprüfung von Telefonnummern, die bei dem derzeit in Hamburg wegen Mordes vor Gericht stehenden Marokkaner Mounir El Motassadeq entdeckt worden seien, habe auf die Spur mehrerer islamischer Fundamentalisten in Saudi-Arabien geführt.
Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bestätigte gestern, dass man zur Aufklärung des Umfeldes von Motassadeq Spuren verfolge, die nach Saudi-Arabien gingen.
Motassadeq rief die Islamisten dem Magazinbericht zufolge im Vorfeld der Terroranschläge des 11. September 2001 an. Inhalte der Telefonate seien offiziell nicht bekannt.