Sturmtief "Heini" kommt - und bringt neben heftigem Wind viel Regen. "Der mittlere Wind von ,Heini‘ wird nicht allzu viel anrichten", sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD. Aber "auf den Bergen der Mittelgebirge tobt der Sturm", dort seien Orkanböen der Stärke 12 zu erwarten. Für den gesamten Nordwesten galt ab Dienstagabend eine DWD-Warnung vor schweren Sturmböen.

Wegen der Sturmwarnung wurde ein Großzelt in Dresden, in dem rund 240 Flüchtlinge untergebracht sind, geräumt. Das Oktoberfestzelt an der Teplitzer Straße dürfe nur bis Windstärke 8 benutzt werden, teilte die Landesdirektion Sachsen am Dienstag mit. Man rechne aber mit Windstärke 9. Die Asylbewerber werden in eine andere Erstaufnahmeeinrichtung in Dresden verlegt.

Kaum hat "Heini" sich ausgetobt, ist schon ein neues Tief, "Iwan", unterwegs. Danach folgt ein bisher noch namenloses Tiefdruckgebiet, das am Freitag mit Wind und Schauern über Deutschland zieht. "Erst wenn das letzte Tief im Osten angekommen ist, ändert sich die Strömung auf Nord", sagte Hartmann. Das bedeutet merkliche Abkühlung auf einstellige Werte und sogar Frost. "Wenn wir also ab dem Wochenende in weißer Landschaft aufwachen, sollten wir uns nicht allzu sehr wundern", sagte Hartmann.