Wer versuchen will, die Flugkapazitäten künstlich niedrig zu halten, schädigt den Wirtschaftsstandort Berlin massiv", sagte der Kreischef der CDU in Steglitz-Zehlendorf dem "Tagesspiegel". Finanzierung und Bau der Startbahn sollten privaten Investoren überlassen werden. Die Startbahn könne in Sperenberg oder einer vergleichbaren Region gebaut und per Zug an den Flughafen angebunden werden, sagte Heilmann. "Natürlich muss man das genau durchdenken. Aber es gibt viele Flughäfen, wo Sie nach der Sicherheitskontrolle in einem Zug zum Gate gefahren werden."

Über die Startbahn sollte der Interkontinental-Flugverkehr abgewickelt werden, in einem 24-Stundenbetrieb. "Im Gegenzug könnte BER zwischen 24 und 6 Uhr im Sinne der Nachtruhe der Anwohner zugemacht werden", so der frühere Justizsenator.