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Heftige Unwetter wüteten in der Lausitz

Zelte stehen am 18.08.2017 beim Highfield-Festival am Störmthaler See (Sachsen). Das Festival wurde wegen einem schweren Unwetter kurz nach Beginn unterbrochen.
Zelte stehen am 18.08.2017 beim Highfield-Festival am Störmthaler See (Sachsen). Das Festival wurde wegen einem schweren Unwetter kurz nach Beginn unterbrochen. FOTO: Franziska Hacker (dpa)
Senftenberg. Am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag haben in der Lausitz zahlreiche Unwetter gewütet. Besonders betroffen war die Region um Senftenberg (Kreis Oberspreewald-Lausitz). Rüdiger Hofmann

Wie die Leitstelle Lausitz mitteilt, gab es seit den späten Freitagabendstunden bis zum Samstagmittag 33 witterungsbedingte Einsätze im gesamten Verbreitungsgebiet. Der Schwerpunkt lag in der Region bei Senftenberg (OSL-Kreis): Allein in Senftenberg, Schwarzheide und Lauchhammer musste die Feuerwehr 20 Mal ausrücken, um Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien. Auf einigen Häusern lösten sich Dachziegel. Verletzt wurde aber niemand. In Cottbus gingen in der Nacht zum Samstag ebenfalls mehrere heftige Unwetter mit Starkregen nieder. Auch in Vetschau und Lübbenau verzeichnete die Feuerwehr Einsätze. Meldungen über Zugausfälle in der Lausitz gab es allerdings nicht. Inzwischen hat sich die Wetterlage wieder beruhigt.

Auch Sachsen war zum Start in das Wochenende von den Unwettern betroffen: Das Highfield-Festival am Störmthaler See wurde kurz nach Beginn unterbrochen und erst nach einigen Stunden fortgesetzt. Dort war zunächst nichts von Verletzten bekannt.

In Berlin verhängte die Feuerwehr zum dritten Mal binnen weniger Wochen den Ausnahmezustand. In den Abendstunden bis Mitternacht rückte die Feuerwehr 85 Mal zu wetterbedingten Einsätzen aus.

Deutschlandweit hatte es Bayern besonders heftig getroffen - mindestens 20 Menschen wurden dort bei Unwettern verletzt. Die Feuerwehr spricht hierbei von mehr als 1000 Einsätzen.