Augenzeugen meldeten zudem mehrere Luftangriffe des von den USA angeführten Bündnisses auf den IS. Nach Angaben der syrischen Menschenrechtsbeobachter gab es insbesondere Kämpfe im Süden von Kobane (arabisch: Ain al-Arab). Die Kurden berichteten von militärischen Erfolgen im Osten und Süden.

Idris Nassan, ein Sprecher für auswärtige Angelegenheiten in Kobane, sagte, dass die Kämpfer die Dschihadisten aber nur langsam zurücktrieben, um Verluste in den eigenen Reihen gering zu halten. Aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen des IS werde nach jedem Angriff auf die Ex-tremisten die Umgebung systematisch durchkämmt. Luftschläge hätten Versammlungen der Dschihadisten sowie einige Versorgungswege zum Ziel gehabt. Syrische und irakische Kurden kämpfen derzeit gemeinsam gegen IS-Einheiten.