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Handwerkskammern fordern Lausitz-Investitionen

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Cottbus. Straßen, Schienen und Breitbandnetze – das sind aus Sicht der Handwerkskammern die wichtigsten Dinge für den Strukturwandel in der Lausitz. Dafür fordern sie Investitionen. bob

In der kommenden Woche treffen sich die Landesregierungen von Brandenburg und Sachsen zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Großräschen. Thema soll der Strukturwandel in der Lausitz sein. Am Freitag haben die Vorstände der Handwerkskammern Cottbus und Dresden schon einmal formuliert, was für die Lausitzregion erwarten.

Die Wirtschaftsregion Lausitz stehe vor großen Herausforderungen. "Der Strukturwandel hat auch Auswirkungen auf die Unternehmen im Handwerk, deren Bedeutung als wichtiges Bindeglied in der regionalen Wertschöpfungskette weiter wächst", sagt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden.

In Zeiten der Veränderung sei es wichtig, dass das Handwerk als Motor für nachhaltiges Wachstum und Garant für eine hohe Ausbildungsleistung weiter gestärkt wird. "Leistungsfähige Straßen- und Schienenverbindungen sowie Breitbandnetze im Gigabit-Bereich sind Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz", so Peter Dreißig, Präsident der Handwerkskammer Cottbus.

Fördermittel sollten für ein zukunftsweisendes Infrastrukturkonzept in der Lausitz eingesetzt werden. Zudem sei es wichtig, den Strukturwandel mit einem ausgewogenen Branchenmix aus Industrie, Dienstleistungen und Handwerk zu gestalten. "Die Politik ist dabei länderübergreifend gefordert, gute Rahmenbedingungen zu setzen, damit der Strukturwandel in der Lausitz erfolgreich gelingen und die Region im internationalen Wettbewerb langfristig prosperieren kann", so das Credo der Handwerkskammern.