April und der Angriff vom Karfreitag habe die Lebensgefahr für die Soldaten im Auslandseinsatz deutlich gemacht. ,,Tod und Verwundung sind Begleiter unserer Einsätze geworden und sie werden es auch in den nächsten Jahren sein, nicht nur in Afghanistan." Die deutsche Öffentlichkeit habe dies ,,vielleicht zu lange" nicht wahrhaben wollen. Gleichzeitig betont Guttenberg, wie sehr die Politik in der Verantwortung für den Einsatz und auch für seine tödlichen Folgen steht. Sein eindringlichster Satz lautet: ,,In politischer Verantwortung hat man Sie, verehrte Angehörige, auch um Verzeihung zu bitten." Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm an dem ökumenischen Gottesdienst teil.

Indes untermauert Deutschland seinen Führungsanspruch in Nordafghanistan innerhalb der internationalen Schutztruppe Isaf durch die Entsendung eines Zwei-Sterne-Generals. Der 56-jährige Generalmajor Hans Werner Fritz soll den Ein-Sterne-General Frank Leidenberger im Frühsommer ablösen.

In der südafghanischen Provinz Sabul riss am Sonntag ein Selbstmordattentäter vier Menschen mit in den Tod. Auch gibt es Hinweise auf einen Giftgasanschlag auf eine Mädchenschule in Kundus. AFP/dpa/ab