Im Auftrag ihres Chefs, Inspektor Mark Joesbury, begibt sie sich als Lockvogel nach Cambridge. Sie spielt ihre Rolle als schüchterne, depressive Studentin gut. Zu gut, möchte man meinen angesichts der Tatsache, dass sie plötzlich unter Albträumen zu leiden beginnt. Lacey ahnt, dass sie die Nächste sein wird, die keinen anderen Ausweg mehr weiß, als sich umzubringen. Gruselig ist der Krimi der Britin Bolton. Und wirklich sehr gut. Die studierte Schauspielerin und Theaterwissenschaftlerin erzielte bereits mit ihrem ersten Roman "Todesopfer" (2008) einen großen Erfolg und ihren Durchbruch als anerkannte Thrillerautorin. Zweimal erhielt sie den Mary Higgins Clark Award. Die "Times" nannte das neue Buch " hypnotisierend".

Sharon Bolton: Dead End. Verlag Manhattan, München, 432 S., 14,99 Euro.