Nach der Fertigstellung Ende 2013 sollen in dem 4300 Quadratmeter großen Gebäude Forscher aus der Chemie, Physik, Biologie und anderen Fachbereichen arbeiten. Die Projekte werden ausschließlich drittmittelgefördert sein – also vom Bund, von der Privatwirtschaft oder von Stiftungen finanzierte Forschungsvorhaben.

Mit rund 1500 Forschern und Mitarbeitern sowie mehr als 6000 Studenten ist der Campus Golm den Angaben nach der größte Forschungsstandort in Brandenburg. Zudem könne man Golm mittlerweile als „einen in der Forschungslandschaft Deutschlands wichtigen Wissenschaftsstandort“ bezeichnen, sagte Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos). In das neue Drittmittelzentrum investiert die Landesregierung 21 Millionen Euro. Weitere zehn Millionen Euro sollen in ein Drittmittelzentrum am Standort Griebnitzsee fließen – dort soll in Kürze der Baubeginn sein.