Der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Ness hatte hingegen darauf verwiesen, dass es zulässig sei, dass etwa im Wahlkampf Fördermittel übergeben werden.

Und der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Thomas Domres, sagte, dass das Finanzministerium ein Querschnittressort sei. "Aber vielleicht ist über die Frage, wie man als Regierung generell im Wahlkampf auftritt, noch einmal zu reden."

Kritik der Grünen zog auch Justizminister Helmuth Markov (Linke) auf sich, der auf Briefpapier seines Ministeriums Bundespolitiker seiner Partei um Zustimmung zur Verlängerung des Griechenland-Hilfspaketes bat. Das Schreiben hätte nicht auf das Papier des Ministeriums gehört, so Vogel.