So steht es in dem Gesetzentwurf zur "Stärkung von Kindertageseinrichtungen in Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf", den die Grünen-Landtagsfraktion gestern in Dresden vorstellte.

Die Idee: Kitas in Stadtteilen mit über 15 Prozent Arbeitslosen, über 30 Prozent Grundsicherungsempfängern und mit über fünf Prozent Migranten sollen mehr Fachpersonal einstellen können. Das betrifft beispielsweise Leipzig Volkmarsdorf, Dresden Gorbitz oder Chemnitz Sonnenberg. Dafür bekämen die Einrichtungen einen Zuschuss von 603 Euro pro Kind. Für das Projekt sind insgesamt rund 2,4 Millionen Euro eingeplant. Diese sollen zu zwei Dritteln vom Freistaat und zu einem Drittel von den Kommunen gezahlt werden, so planen die Grünen.