Das hätten beide Fraktionen einstimmig beschlossen, sagten die Vorsitzenden Rico Gebhardt (Linke) und Volkmar Zschocke (Grüne) in Dresden.

Es handle sich nicht um eine Kampfkandidatur, betonten beide. Vielmehr sei Zais durch ihr jahrelanges kommunalpolitisches Engagement für die Integration von Migranten prädestiniert für das Amt und eine echte Alternative auch für SPD- und CDU-Abgeordnete.

Zais selbst sieht die eigene Kandidatur ebenfalls nicht "als Lackmustest für den Zusammenhalt der schwarz-roten Regierung". "Das Amt sollte nicht das Ergebnis eines Kampfes sein, sondern eines Konsenses der Abgeordneten", sagte die 57 Jahre alte Gesellschaftswissenschaftlerin. Angesichts der aktuellen Diskussionen um Flüchtlinge komme dem Amt besondere Bedeutung zu.