"Am 30. März 1993 hatte sie - mit Matthias Platzeck als Umweltminister - den Tagebau Jänschwalde-Nord aus landesplanerischen Gründen abgelehnt", erinnert Schuster.
Die jetzt drohende Umsiedelung von nach seinen Angaben fünf Dörfern "sei ökologisch nicht zu verantworten". "Kaum wird die Säge in den Lakomaer Teichen angesetzt, soll die Zerstörung der nächsten europäischen Schutzgebiete vorbereitet werden", fügt er hinzu. Die Grüne Liga kündigte an, "sich konsequent gegen den Neuaufschluss der geplanten Tagebaue zur Wehr zu setzen".
Aktivisten der Umweltgruppe Robin Wood hielten unterdessen weiter Bäume an den Lakomaer Teichen bei Cottbus besetzt. Sie wollen damit gegen die Abbaggerung durch den Energiekonzern Vattenfall demonstrieren. "Wir sind auf eine längere Aktion eingerichtet", sagte ein Sprecher. Weitere Aktivisten der Gruppe protestierten nach eigenen Angaben vor dem Reichstag in Stockholm gegen den schwedischen Konzern. (pm/dpa/uf)