Das Verwaltungsgericht Cottbus wies einen Eilantrag gegen einen Bescheid des Landesbergamtes zurück, mit dem der vorzeitige Baubeginn für einige Arbeiten in der Spreeaue genehmigt wurde.
Das Projekt soll einen Ausgleich für den Verlust der geschützten Teichlandschaft herstellen, die dem Vattenfall-Tagebau Cottbus-Nord weichen sollen. Die EU-Kommission hat dem kürzlich zugestimmt. Der notwendige Bescheid des wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens wird noch vor Jahresende erwartet.
Weil mit einem positiven Bescheid zu rechnen sei und jahreszeitabhängige Arbeiten schon Zeitverzug haben, sah das Gericht den vorzeitigen Beginn als gerechtfertigt an. Der Regionalverband Spremberg des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) forderte inzwischen die Gegner des Vorhabens auf, das Spreeauenprojekt zu akzeptieren und zu unterstützen. (Eig. Ber./sim)