Die Landesregierung müsse auf ihrer morgigen Kabinettssitzung die Arbeitsbedingungen der Härtefallkommission so verbessern, dass diese jeden humanitären Ausnahmefall erörtern könne, sagte der Grünen-Landeschef Axel Vogel gestern. Es sei von vorneherein falsch gewesen, unvollständige Daten oder einen feststehenden Abschiebetermin als Grund anzusehen, dass die Kommission sich nicht mit einem Härtefall befassen dürfe. Zudem sei nicht hinzunehmen, dass Fälle von Flüchtlingen, denen Kirchenasyl gewährt worden sei, nicht von der Härtefallkommission behandelt werden dürften. In der Regel sei gerade die Zuflucht im Kirchenasyl ein Hinweis darauf, dass ein Härtefall vorliege. (ddp/kr)