Darin sprachen sie sich zudem für eine Reform der Regierungspräsidien aus.
Landesvorstandssprecherin Eva Jähnigen plädierte für modernisierte Umweltbehörden mit weitreichenden Kompetenzen, Umbau und Verkleinerung der Regionalschulämter sowie gesetzliche Mindeststandards für Verwaltungsdienstleistungen im ländlichen Raum. Die Verwaltungsreform werde nur vorankommen, wenn Öffentlichkeit, Landtag und Kommunen in die Überlegungen der Staatsregierung einbezogen würden, betonte sie. Der Parteitag plädierte zudem für mehr Autonomie für Sachsens Hochschulen. Allerdings dürfe der Student nicht zum Kunden einer Bildungs-AG werden, mahnte der Grünen-Bildungsexperte Karl-Heinz Gerstenberg. In der Landwirtschaft werden die Gentechnik abgelehnt und mehr Mittel für den Öko-Landbau gefordert.
Als Gäste begrüßte die Partei auf ihrer Delegiertenversammlung Mitglieder des Vorstands der tschechischen Grünen. Gemeinsam sprachen sie sich gegen den Elbeausbau, die Staustufen und den Mülltourismus aus. Zudem vereinbarten sie eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Grünen beider Länder.
Der Landesverband hat nach eigenen Angaben zwischen 950 und 960 Mitglieder. (dpa/ddp/fm)