"Wir verlangen ein Signal, dass der Wolf in Sachsen wirklich willkommen ist", sagte BUND-Geschäftsführer Wolfgang Riether.
Bisherige Äußerungen von Umweltminister Stanislaw Tillich (CDU) seien nur Populismus und Lippenbekenntnisse. Statt eines "Wolfs-Managers", der am 1. April antreten soll, werde ein "Menschen-Manager" gebraucht, um der Bevölkerung unbegründete Ängste zu nehmen und für mehr Akzeptanz zu sorgen, sagte Grünen-Vorstandssprecher Rudolf Haas.
Der Wolf sei ein Geschenk für die Artenvielfalt in Sachsen und habe für die Lausitz den gleichen Stellenwert wie die Frauenkirche für Dresden. Das Thema dürfe nicht "ein paar wildgewordenen Jägern" überlassen werden. Der Landesjagdverband müsse daher "der Hetzkampagne eines Teils der Jägerschaft entschieden entgegen treten". Riether: "Der Wolf hat ein Heimatrecht in Sachsen.” (Eig. Ber./sh)