Aus Sicht von Minister Frank Szymanski (SPD) zeigt dies, wie Heranwachsende und ihre Eltern das begleitete Fahren akzeptiert hätten. Das Projekt werde die Verkehrssicherheit erhöhen und sich positiv auf die Risikogruppe junger Fahrer auswirken.
Das zum 1. Februar begonnene Modellprojekt gestattet Jugendlichen, bereits vor ihrem 17. Geburtstag mit der Fahrschule zu beginnen und mit 17 Jahren den Führerschein zu erwerben. Anschließend dürfen sie allerdings nur in Begleitung eines Erwachsenen bis zum
18. Lebensjahr in ganz Deutsch-
land Auto fahren. Die begleitende Person muss mindestens 30 Jahre alt und seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen im Besitz einer Fahrerlaubnis sein. Sie darf auf der Fahrt nicht mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut und in der Flensburger "Verkehrssünderkartei" höchstens drei Strafpunkte haben. Die erste Prüfungsbescheinigung wurde laut Ministerium bereits Mitte Februar ausgestellt. (dpa/mb)