November eingebracht, sagten die Bildungsexperten beider Fraktionen, Klara Geywitz (SPD) und Ingo Senftleben (CDU), gestern in Potsdam. Darin gehe es unter anderem um eine Verkürzung der Ausbildungszeit für Lehrer und die Reduzierung des weiterhin hohen Unterrichtsausfalls.
Mit den Anträgen werde die Regierung aufgefordert, bis zur Mitte des kommenden Jahres entsprechende Konzepte vorzulegen. Das Land müsse sich künftig deutlich stärker um die Lehrerausbildung kümmern, forderte Geywitz. Bei Lehrkräften für Berufsschulen drohe zum Ende des Jahrzehnts ein erheblicher Mangel. Gegenwärtig seien etwa 1130 der 2800 Berufschullehrer an den Oberstufenzentren zwischen 50 und 65 Jahre alt. Ein großer Teil von ihnen werde in den nächsten Jahren ausscheiden. Deshalb solle sich die Regierung um eine eigene Ausbildung von Berufsschullehrern in Brandenburg kümmern, betonte Geywitz. Gegenwärtig erfolge diese in Berlin und anderen Bundesländern. (dpa/mb)