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| 02:40 Uhr

Große Emotionen beim Jubiläum des FC Energie

FOTO: Beyer
Cottbus. Mit einer tollen Choreografie der Fans wurde am Sonntagnachmittag im Stadion der Freundschaft der 50. Geburtstag von Energie Cottbus gefeiert. Das 0:0 gegen Fortuna Köln tat der guten Stimmung beim Jubiläumsspiel keinen Abbruch – auch wenn Ex-Trainer Eduard Geyer sich das ein bisschen anders vorgestellt hatte. Mirjam Danke

An den Fans hat es definitiv nicht gelegen, dass es im Jubiläumsspiel von Energie Cottbus am Sonntagnachmittag nur zu einem 0:0 gegen Fortuna Köln gereicht hat. Die fast 13 000 Zuschauer, die zum 50. Vereinsgeburtstag ins Stadion der Freundschaft gekommen waren, sorgten für eine prächtige Stimmung auf den Rängen. Nicht zuletzt vermochte natürlich die tolle Choreografie auf der Osttribüne bei allen große Emotionen zu wecken. Selbst Energie-Präsident Wolfgang Neubert ließ es sich nicht nehmen, stolz einen Schal mit der Aufschrift "50 Jahre Energie Cottbus" in die Höhe zu recken.

"Gewaltig und schön", fand Energie-Kult-Trainer Eduard Geyer die Geburtstags-Choreografie der Fans. "Sie hätte aber ein besseres Spiel verdient gehabt", meinte der ehemalige Erfolgscoach der Lausitzer im rbb. In der Halbzeitpause der Drittliga-Partie gegen Fortuna Köln grantelte Geyer in seiner unnachahmlichen Art mit Blick auf die Spieler: "Die sollen uns den Abend nicht versauen! Zum Jubiläum braucht man einen Sieg!"

Daraus wurde zum Vereinsgeburtstag jedoch nichts. Geyer, viele andere Energie-Heroen und insgesamt rund 600 geladene Gäste feierten am Abend dennoch fröhlich weiter - beim Festakt im Cottbuser Staatstheater. Dort spielte das Orchester, verteilt auf der Bühne, auf den Rängen und im Parkett, unter anderem die Energie-Hymnen. Dirigent Evan Christ und seine Musiker trugen zur Feier des Tages allesamt Energie-Trikots. Neben der aktuellen Cottbuser Mannschaft waren bei dem launigen Festakt viele Cottbuser Helden von einst da - von Jens Melzig über Thomas Hoßmang bis Timo Rost. Im Besonderen geehrt wurden an dem Abend Detlef Irrgang, Eduard Geyer und posthum auch Hajo Prinz.

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