Auch die Regierung in Athen bestätigte, dass sie Reformvorschläge vorgelegt habe. Griechische Insider meinten, die Vorschläge würden so, "wie sie jetzt sind", nicht von den Gläubigern akzeptiert. Die EU-Kommission prüfe bereits "gründlich und sorgfältig" die neuen Reformvorschläge der griechischen Regierung, wie ein Kommissionssprecher am Dienstag in Brüssel sagte. Details zum Inhalt wollte der Sprecher nicht nennen. Nach Angaben aus Regierungskreisen in Athen wurden in der Nacht zum Dienstag zwei Papiere mit Reformvorschlägen dem EU-Währungskommissar Moscovici übermittelt. Der Athener Nachrichten-Radiosender Skai berichtete, es seien insgesamt sieben Seiten. Drei Seiten beträfen die Sparmaßnahmen und die anderen vier Seiten, wie Griechenland in den kommenden Jahren finanziert werden solle. Regierungskreise erklärten dazu, dass das Ziel sei, mit Alternativvorschlägen die Unterschiede über die Sparmaßnahmen zu überbrücken und zu definieren, wie die griechischen Schulden tragfähig werden.