Das Weiße Haus sprach von einem bedauerlichen Sinneswandel.Er wisse, dass Obama ein starker, effizienter und guter Präsident sein werde, sagte Gregg nach seinem Rückzieher. Allerdings habe er selbst leider zu spät festgestellt, dass er sich auf dem Posten des Handelsministers nicht wohlfühlen würde. Es wäre deshalb nicht fair gegenüber Obama, "Teil seines Teams zu sein und nicht hundertprozentig zum Team zu gehören", sagte der Senator von New Hampshire. In einer Erklärung hatte Gregg zuvor Obamas Konjunkturprogramm und die Pläne des Präsidenten für die Volkszählungs- und Statistikbehörde als Beispiele für "unauflösliche Konflikte" genannt: "Wir haben einen sehr unterschiedlichen Standpunkt in vielen entscheidenden Politikfeldern."Gregg hielt daran fest, dass Obamas Team ihn zuerst angesprochen habe. Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, erklärte jedoch, Gregg habe sich selbst als Kandidat ins Gespräch gebracht. Während der Vorgespräche habe er versichert, er werde trotz früherer Differenzen Obamas Pläne unterstützen. Unterdessen hat am Freitagabend das 789 Milliarden Dollar schwere staatliche US-Konjunkturpaket das Repräsentantenhaus passiert. Jetzt muss noch der Senat zustimmen. dpa/uf