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Greenpeace zweifelt an Kosten nach Gleisbesetzung bei Vattenfall

Cottbus. Der Rechtsstreit um Schadenersatz zwischen Greenpeace und Vattenfall geht in eine weitere Runde. Obwohl am Dienstag ein Urteil des Landgerichtes Cottbus erwartet worden war, kam es aufgrund von neuerlichen Zweifeln bei Greenpeace über die Kosten aufseiten von Vattenfall zur Prozessverlängerung. ta

Greenpeace vertritt neun Umweltaktivisten, die sich im Herbst 2013 an Bahngleise nahe des Tagebaus Welzow-Süd angekettet und den Kohle-Betrieb gestört hatten. Der Anwalt der Aktivisten bestreitet laut Gericht, dass Vattenfall zur Beseitigung der Gleisbesetzung zusätzliche Personalkosten entstanden seien und fordert Einsicht in die Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft.