Aber: "Damit sind wir noch lange nicht im grünen Bereich", betonte er. Infolge der Gesetzesnovelle, die am Freitag den Bundesrat passiert hatte, darf die AfD künftig den Umsatz ihres Online-Goldshops - anders als Spenden und Mitgliedsbeiträge - nicht mehr als Einnahmen verbuchen. Diesen bislang legalen Trick hatte sich die Partei überlegt, um den maximalen Zuschuss zu erhalten. Denn dessen Höhe richtet sich nicht nur nach der Zahl der Wählerstimmen, sondern auch nach den Beträgen, die eine Partei von ihren Anhängern erhält.

Die Spender reagierten auf einen Bettelbrief des Parteivorstandes. Darin war suggeriert worden, die im Bundestag vertretenen Parteien wollten die AfD, die in Wählerumfragen zuletzt zugelegt hatte, finanziell in die Knie zwingen. Laut Lüth gingen ausschließlich kleinere Beträge ein. Eine Mutter habe jedoch einen vierstelligen Betrag in bar in die AfD-Geschäftsstelle gebracht mit dem Hinweis, ihre Familie wolle dafür auf Weihnachtsgeschenke verzichten.