Bis 18. Februar sind 20 mit Requisiten und Figuren bestückte Papiertheater sowie 17 dazu gehörende Textbücher zu sehen, teilte das Museum mit. Das Papiertheater entstand im 19. Jahrhundert. Als Vorläufer gelten Guckkasten, Kastenkrippe und Ausschneidebogen.
Mit zunehmendem Interesse des deutschen Bürgertums am Theater wurden Papierbogen mit aufgedruckten Dekorationen und Figurinen zu bestimmten Inszenierungen angeboten. Für die Papiertheater zum Ausschneiden und Aufbauen lieferten Verlage später auch Texthefte, die Spielanleitungen enthielten. (dpa/mb)