Die Planungen für eine Sanierung des leerstehenden Konzert- und Veranstaltungshauses waren bereits weit vorangeschritten, bis Deinege im vergangenen Herbst empfahl, das Millionenprojekt wegen des zu hohen finanziellen Risikos für die Stadt zu stoppen. Veranstaltungen mit Sondergenehmigung könnten keine Dauerlösung sein, sagte Deinege in einer Bilanz des ersten Jahres nach seinem Amtsantritt.

Der Förderverein für die Stadthalle hatte am zurückliegenden Wochenende ein Benefizkonzert mit etwa 600 Besuchern in dem 1910 eröffneten Jugendstilbau organisiert. Nach Angaben des Oberbürgermeisters prüft die Stadtverwaltung als Eigentümerin inzwischen erneut Basisbedingungen und Varianten für eine künftige Nutzung des Denkmals.