Das Bundesbauministerium hatte in der vergangenen Woche 1,6 Millionen Euro für das Vorhaben bewilligt.

Das Geld kommt aus dem Programm für nationale Projekte des Städtebaus. Die Entscheidung habe Görlitz in einem sehr frühen Stadium der Planungen überrascht, räumte Wilke ein. Der Stadtrat soll am Donnerstag einen Beschluss fassen, um den Brückenbau zu befürworten.

Die geplante Gestaltung des Neiße-Ufers knüpft an das Projekt des Görlitzer "Brückenparks" an. Es war Kernstück der gescheiterten Bewerbung für die Kulturhauptstadt Europas 2010. Nach Angaben von Wilke sollen bis 2020 verschiedene Flächen entlang des Grenzflusses neu gestaltet werden. Die künftige grüne Mitte von Görlitz und Zgorzelec soll sich auf rund zwei Kilometern ausdehnen.