Der französische Regisseur François Ozon ist mit seinem Team zu Gast an der Neiße. Das Filmprojekt "Frantz" soll in der Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg spielen. Die Story handelt von einer jungen Frau, deren Verlobter im Krieg ums Leben kam. Seitdem sucht sie täglich Trost an seinem Grab. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als eines Tages ein geheimnisvoller Franzose auftaucht. Angesiedelt in einer Deutschen Kleinstadt, entwickelt der Film die Geschichte einer emotionalen Begegnung zwischen der jungen Deutschen Anna mit dem Franzosen Adrien am Grab ihres im Krieg gefallenen Verlobten Frantz.

Das Grab, an dem sich diese bewegenden Szenen abspielen, liegt auf dem Nikolaifriedhof in Görlitz. Auch in der Nikolaikirche wurde in den vergangenen Tagen gedreht. Mit einigen nächtliche Aufnahmen soll die Produktion in Görlitz am Freitag enden.

Anschließend zieht das Filmteam weiter. Neben Görlitz sollen auch Wernigerode, Osterwieck und Quedlinburg Drehorte für den Film sein. Offizielle Informationen zum Film sind derzeit noch nicht zu bekommen. "Das Filmteam hält sich komplett bedeckt", erklärt eine Sprecherin der produktionsfirma X Filme Creative Pool GmbH.