Die Ausstellung ist eine der weltgrößten Mineraliensammlungen. Die wertvollen Stücke werden in dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Schloss Freudenstein präsentiert, das damals für rund 35,2 Millionen Euro aufwendig hergerichtet wurde. Seit vergangenem Jahr gibt es zudem in einem ehemaligen Amtshaus gegenüber vom Schloss eine Schau von Mineralien aus Deutschland.

Im Verlauf von 60 Jahren hat die in der Schweiz lebende und aus Sachsen stammende Unternehmerin Erika Pohl-Ströher die mehr als 3500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten zusammengetragen. Sie hat die Sammlung der Bergakademie als Stiftungssammlung zur Verfügung gestellt.

Die Schau reicht von A wie Achat, über Cavansit, Malachit, Turmalin, Wulfenit bis zu Z wie Zepterquarz. Die zum Teil einmaligen Stücke bestechen durch außergewöhnliche Formen und Farben. Auf rund 1500 Quadratmetern und in 140 Vitrinen werden sie in den verschiedenen Farben - weiß, golden, silbern, grün, blau, rot bis tiefschwarz - kunstvoll präsentiert und angeleuchtet. Die meisten Fundorte der Mineralien aus aller Welt sind heute nicht mehr zugänglich, weil die Gruben geschlossen wurden.

Vorab gab es in der vergangenen Woche ein besonderes Geburtstagsgeschenk in Form eines seltenen 1,5 Kilogramm schweren, unbearbeiteten Rubinkristalls aus dem indischen Dschungel nahe Bangalore.