Die Kraftwerke verursachen derzeit mehr als 40 Prozent der Deutschen CO{-2}-Emissionen. "Es führt kein Weg an einem Kohleausstieg vorbei. Dieser Ausstieg muss in Deutschland jetzt beschlossen und organisiert werden", verlangte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid.

Drei Tage nachdem auch Deutschland das Pariser Klimaabkommen offiziell unterzeichnet hat, müssten die Beschlüsse in der deutschen Klimapolitik konsequent umgesetzt werden. Hier passe die Übernahme der Braunkohlen-Sparte von Vattenfall durch die tschechische EPH-Gruppe und ihren Finanzpartner PPF "überhaupt nicht ins Bild", kritisierte Smid.

Die Tschechen spekulierten auf eine Rückkehr der Braunkohle und damit auf das Scheitern des Klimaabkommens. "Nach Paris muss ein Großteil der Kohle im Boden bleiben. Wer mit dem Gegenteil kalkuliert, zockt auf Kosten der Umwelt und betroffenen Menschen", betonte der Klimaexperte.