Die dritte Runde für die bundesweit rund 700 000 Landesbediensteten war am Samstag in Potsdam ohne Ergebnis geblieben. "Es kommt jetzt darauf an, unmissverständlich zu zeigen, dass die Beschäftigten entschlossen sind", sagte der verdi-Landesbezirksleiter für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Thomas Voß, laut einer Mitteilung. Große Wut und Enttäuschung über das Angebot der Arbeitgeber werde von den Kollegen in den Verwaltungen und Betrieben der Länder signalisiert. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde werde gezeigt, was von der neuerlichen Verweigerungshaltung der Arbeitgeber gehalten werde, betonte der Vorsitzende des Sächsischen Beamtenbundes (sbb), Günter Steinbrecht. "Es ist von Arbeitgebern daher unvernünftig, an dem Ast zu sägen, auf dem sie selber sitzen." Bei der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam hatte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) 4,2 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 24 Monaten bis Ende 2010 geboten. Die Tariferhöhung sollte aber erst nach sechs Nullmonaten am 1. Juli 2009 inkraft treten. Die Gewerkschaften wiesen dieses Angebot als völlig unzureichend zurück.Die Verhandlungen werden am 28. Februar und 1. März in der brandenburgischen Landeshauptstadt fortgesetzt. dpa/ta