. "Er ist ähnlich wie Anders Breivik in Norwegen der Typus des Einzeltäters, den wir eher aus dem islamistischen Terror kennen. Typisch sei auch die lange Einbindung in eine rechtsextreme Gruppe.

Der Attentäter von Köln hat nach Angaben des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes jahrelang Kontakte in die rechtsextreme Szene unterhalten. Das teilte die Behörde am Montag in Düsseldorf auf Anfrage mit. Schon in den 1990er-Jahren soll der 44-Jährige in Bonn aktiv gewesen sein. Dort habe er Kontakte zur "Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei" (FAP) unterhalten, einer aggressiven Neonazi-Partei, die 1995 verboten wurde.

Die Ermittlungen zum Kölner Messer-Attentat hat unterdessen der neue Generalbundesanwalt Peter Frank übernommen. Das sagte er am Montag dem SWR, wie der Sender berichtete. Frank hat die Ermittlungen offensichtlich wegen der besonderen Bedeutung des Falls übernommen. Dazu ist die Bundesanwaltschaft berechtigt.