Sie waren bereits gut 60 Meter aufgestiegen, bevor sie schließlich weder zurück noch weiter nach oben konnten.

Die Bundespolizisten, die mit zwei Booten für die europäische Grenzschutzagentur Frontex auf der Ägäis-Insel stationiert sind, gelangten von ihren Einsatzbooten mit einem eigenen Schlauchboot zur Unglücksstelle und begannen ebenfalls, den Berg zu erklimmen. Vor Ort angelangt, fanden sie übermüdete, durstige Menschen vor; eine ältere Frau klagte über Schmerzen im Bein. Auch die griechische Feuerwehr, die von der Felskante oberhalb eine Rettung versuchte, konnte die Gruppe nicht erreichen.

Die deutschen Beamten suchten und fanden eine neue Route und begannen gemeinsam mit der Familie den Abstieg. Die ältere Frau wurde dazu mit einem Seil gesichert. Schließlich konnte die ganze Familie an Bord des Streifenboots "Börde" und wohlbehalten an Land gebracht werden.