In den ehemaligen Tagebaulöchern, von denen die meisten im sächsisch-brandenburgischen Gebiet zwischen Hoyerswerda und Senftenberg liegen, befinden sich mehr als 500 Millionen Kubikmeter Wasser, berichtete gestern das Regierungspräsidium Dresden. Letztendlich sollen es 1058 Millionen Kubikmeter sein.
Das Lausitzer Seenland soll einmal 28 Seen zählen, die zum Teil durch schiffbare Kanäle verbunden sein werden. Wann die Seen komplett geflutet sein werden, könne niemand sagen. Nach jetzigem Plan soll 2017 das letzte Restloch auf sächsischer Seite geflutet sein. In Brandenburg dagegen werde der Flutungsprozess nach jetziger Einschätzung länger dauern, bestätigt Volker Mielchen von der IBA Pückler-Land gegenüber der RUNDSCHAU. Denn Ilse-, Greifenhainer und Sedlitzer See gehören zu den größten Gewässern der künftigen Seenkette.
Bei der Entwicklung des Gebietes hat nach Angaben von Karl-Heinz Meier vom Dresdner Regierungspräsidium die Sicherheit der Menschen oberste Priorität. "Wir können es uns nicht leisten, dass dort etwa durch einen Böschungsrutsch jemand zu Schaden kommt." Auch wenn die Begehrlichkeiten nach einer raschen Umsetzung von Projekten noch so groß seien. Mit der Sicherung der Flächen wie der der Flutung der Restlöcher ist die LMBV befasst. (dpa/ta)