Durch die anhaltende Trockenheit sind die Pflanzen teilweise stark geschädigt, sagte der Sprecher des Landesbauernverbandes, Holger Brantsch, gestern in Potsdam. In den vergangenen Tagen habe es auch nicht überall im Land geregnet.
So seien in den südlichen Landkreisen nur rund drei Millimeter Niederschlag gemessen worden, sagte Brantsch. Auf den Feldern würden 40 bis 55 Prozent der Pflanzen Schäden aufweisen. "Dies reicht von verzögertem Wuchs bis zum Totalausfall", sagte der Sprecher.
Derzeit sei noch nicht abzuschätzen, wie hoch sich dies negativ auf die Ernte auswirken werde. Denn auch bei den geschädigten Pflanzen sei noch mit einem Ertrag zu rechnen.
In den nördlichen Landkreisen bezifferte Brantsch die Schäden auf 25 bis 35 Prozent. Hier habe es zwar vereinzelt sehr stark geregnet, doch unklar sei, ob die Böden wirklich durchfeuchtet wurden. Wegen der harten Oberfläche sei es durchaus auch möglich, dass das Regenwasser schnell abgeflossen sei. (dpa/ta)