Im zurückliegenden Jahr verteilten sich die Masern-Erkrankungen den Angaben zufolge auf Potsdam (3), den Landkreis Potsdam-Mittelmark (2) sowie auf die Kreise Barnim, Ostprignitz-Ruppin und Teltow-Fläming (jeweils 1).

Entgegen dem Trend in Brandenburg erkrankten 2017 deutschlandweit etwa dreimal so viele Menschen an Masern wie im Vorjahr. Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht, wurden bis zum
17. Dezember 919 nachgewiesene Fälle registriert. Im gesamten Jahr 2016 waren es 325. Die Gesamtzahl für 2017 liegt erst in einigen Wochen vor.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg ist die Impfquote gegen Masern in Brandenburg vergleichsweise hoch. Bei Schulanfängern etwa habe sie im Jahr 2016 bei 95,2 Prozent gelegen, bei Schulabgängern bei 96,2 Prozent, bei Kleinkindern bei der Erstimpfung gar bei 98,5 Prozent.

Masern gehen zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Die Infektion schwächt das Immunsystem und kann in sehr seltenen Fällen tödlich enden.