Die teilweise einen Meter hohen Kunstwerke waren in der Nacht vom 17. zum 18. Oktober 1990 aus der Kirche bei Chemnitz gestohlen worden.
2003 war eine der Figuren im Internet zur Versteigerung angeboten worden. Ausgehend von diesem Hinweis gelang es den Ermittlern, in Bayern und Hessen weitere sechs Figuren zu finden.
Lediglich das Werk „Heilige ohne Abzeichen“ ist bislang nicht auffindbar. Die letzte Spur führt zu einem unbekannten Mann, der die Figur Ende 2002 auf einem Flohmarkt in Oberbayern erworben hat.
Von den Dieben der Kunstwerke fehlt den Angaben nach bislang noch jede Spur. Die Tat sei inzwischen aber auch verjährt, erklärte der Sprecher. Gegen die Verkäufer der Figuren sei anfangs wegen Hehlerei ermittelt worden. Ihnen habe aber nichts nachgewiesen werden können.
Die St. Martinskirche Oberlungwitz wird derzeit umgebaut. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen die Figuren dann darin wieder ihren Platz einnehmen. (ddp/cd)